Nichts.

Abschalten! Das wollte von uns schon der Peter Lustig.

Aber Abend für Abend fällt es mir schwer. Da kribbelt es einfach noch zu sehr vom Kopf bis in den hochfrequenten Taktfuß. Das mach ich noch geschwind - was ich heute kann besorgen - ... ginge wahrscheinlich ohne Probleme eigentlich auch noch morgen.

Wer Spaß an der Arbeit hat, der jammert nicht über Arbeitszeiten. Der freut sich auch sonntags nach dem Tatort schon auf die Mission die morgens ansteht.

Ja sinnstiftende Arbeit ist ein Full-Time-Job.

Versuchen Sie doch mal mit einer weltverändernden Idee im Kopf und einem Glückseeligkeitsziel direkt vor Augen, die Füße hochzulegen und sich in den Müßigmodus zu versetzen. Hibbelhibbelhibbel. Klappt nicht.

Beim unsinnstiftenden Ferienjob damals - da konnte der Geist den Körper unbemerkt verlassen und kam dann erst am herbeigesehnten Feierabend wieder erholt zurück. Das Oberstübchen war frei von ToDo-Listen und Freizeit war Freiheit.

Heute als professioneller Berufshobbyist fällt es mir zunehmend schwer meine privaten Wachmomente mit offensichtlicher Ziellosigkeit zu verbringen.

Aber das Aussprechen ist ja schon der erste Schritt. Ich werde mich bessern. Werde am Oster-Wochenende meinem Sinn zuschauen wie er sein Suchprojekt freudestrahlend umsetzt. Werde nicht fotografieren und nicht filmen. Und werde aufrichtig zuhören, wenn er mir seine großen Pläne mit den gefundenen Legosteinen ausgiebig erläutert.

Der Hase rennt wirklich sehr gerne. 
Aber die Karotte kann er nur im Stehen essen.

Eier statt Phone! 
Euer Daniel Merkel

 

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